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Tierschutz

Neue Förderperiode für Tierwohl-Prämien startet

Niedersachsen stellt Landwirten erneut Fördermittel für freiwillige Leistungen zur Verbesserung des Tierwohls zur Verfügung. Ab sofort startet das diesjährige Antragsverfahren für die Förderung von besonders tiergerechten Haltungsverfahren von Nutztieren. „Auch wenn wir hier in einer Region mit überwiegend Milchviehaltern sind, gibt es durchaus auch Betriebe, die Schweine halten und die bereit dazu sind, in tiergerechte Haltung zu investieren“, so die SPD-Landtagsabgeordnete und agrarpolitische Sprecherin Karin Logemann.

Statement zur Entziehung der Betriebsgenehmigung des LPT-Labors im Landkreis Harburg

Wir begrüßen die Entziehung der Betriebsgenehmigung ausdrücklich. Dies ist heute ein folgerichtiger, aber schon längst überfälliger Schritt, der unserer Auffassung deutlich früher hätte kommen können. Konsequenterweise konnte nur diese Maßnahme den Misshandlungen von Affen und Hunden sowie zahlreichen Tierrechtsverstößen im Ortsteil Mienenbüttel folgen. Gleichzeitig sind die Verantwortlichen auch in Rechenschaft zu ziehen.

Anhörung zum Thema Tierversuche

Die Tierrechtsverstöße, die beispielsweise im Kontext der Tierversuche im Landkreis Harburg bekannt geworden sind, können in keiner Weise toleriert werden. Die Verantwortlichen sind klar in die Pflicht zu nehmen!

Statement zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest an der brandenburgischen Grenze

Natürlich sind die Meldungen über den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) an der brandenburgischen Grenze ein beunruhigendes Signal, jedoch kein Grund zur Hysterie. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr, denn der Erreger der ASP überträgt sich nur auf Schweinebestände. Die jüngsten Vorfälle, die sich unweit der deutsch-polnischen Grenze ereignet haben, sowie der Ausbruch im deutsch-belgischen Grenzgebiet im letzten Jahr zeigen, dass die Bekämpfung der ASP ein Thema auf europäischer Ebene ist und nicht nur mit regionalen Maßnahmen erfolgen kann.

Rede im Plenum: Sorgen ernst nehmen – ohne Landwirtschaft keine Zukunft

Anrede, Landwirtschaft ist nach der Automobilindustrie der zweitgrößte produzierende Wirtschaftszweig in Niedersachsen. Wir sind Agrarland Nummer 1. Landwirtschaftliche Betriebe gehören in Niedersachsen zum Kernbereich der mittelständisch geprägten Wirtschaft. Direkt oder indirekt hängen so viele Arbeitsplätze von ihr ab, wie in…

Bundeslandwirtschaftsministerin muss liefern – Mehr als 40 Millionen tote Küken sind ethisch nicht vertretbar

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat zugesagt, dass das Töten von Eintagsküken bis zur Mitte der Legislaturperiode beendet werden soll. Dazu meint die landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Karin Logemann: „Frau Klöckner kann sich nicht weiter der Verantwortung entziehen und vor dem Tierschutz die Augen verschließen. Wir erwarten umgehend, dass in der Causa Kükentötung ein Konzept vorgelegt wird!“

Rede zum Antrag „Schluss mit Tierversuchen – mehr alternative Forschung“

Die Sorge um das Wohl von Tieren ist ein zentraler Punkt in unserer Gesellschaft. Uns beschäftigen die Zustände in der Nutztierhaltung, genauso wie Qualzuchten, auch im Haustierbereich, das Halten von Tieren im Zoo und im Zirkus, zum Beispiel. Hier geht es nun um die Forderung der Abschaffung von Tierversuchen und mehr Förderung für die Forschung an Alternativen.

Rede im Plenum – Missstände in Schlachthöfen: Systemfehler beheben

Anrede, Tierquälerei, Ausbeutung von Werkvertragsarbeitern, an Tuberkulose erkrankte Arbeiter: Seit Monaten produziert die Schlachthof-Branche in Niedersachsen Negativ-Schlagzeilen 755 Millionen Nutztiere werden jährlich in Deutschland geschlachtet. Das bedeutet Verantwortung und das muss Ansporn sein, die Prozesskette vom Verladen der Tiere auf…

Unsägliche Praxis der massenhaften Kükentötung muss ein Ende haben – Verbindlicher Ausstieg noch in diesem Jahr

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Donnerstag entschieden, dass die verbreitete Praxis der massenhaften Tötung von männlichen Küken im Rahmen der Legehennenaufzucht gegen das Tierschutzrecht verstößt. Gleichzeitig räumte das Gericht eine Übergangsfrist ein, sodass das Töten der männlichen Küken vorerst weiterhin erlaubt bleibt.

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