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Lebensmittel

FDP muss Position zum Tierwohl-Label überdenken

Mit Verwunderung nimmt die agrarpolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion Karin Logemann die Äußerungen der FDP zu den Verhandlungen um das Tierwohllabel auf Bundesebene zur Kenntnis. Darin lehnt die FDP höhere Abgaben auf Lebensmittel tierischen Ursprungs für das Label ab.

Lebensmittel regional vermarkten – Fördermöglichkeiten vereinfachen

Der Arbeitskreis Landwirtschaft lud am gestrigen Dienstag zu einem Runden Tisch zum Thema Direktvermarktung in den Niedersächsischen Landtag ein. Mit Vertreter:innen der Vereinigung Norddeutscher Direktvermarkter, der Landwirtschaftskammer, der NBank, dem Landwirtschaftsministerium und dem Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung diskutierten die SPD-Abgeordneten insbesondere über die Fördermöglichkeiten für die Direktvermarktung regionaler Lebensmittel.

Logemann informiert sich über Projekt gegen Lebensmittelverschwendung

Die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Karin Logemann, besuchte kürzlich den Center Parcs Park Nordseeküste in Tossens, um sich über die Arbeit mit der „Too Good to Go“-App zu informieren, die dort seit einiger Zeit getestet wird. „Diese App soll die Lebensmittelabfälle des Ferienparks verringern, indem hier überschüssige Mahlzeiten von den Frühstücks- und Abendbuffets zu einem günstigeren Preis angeboten werden. Da die SPD-Landtagsfraktion sich in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema Lebensmittelverschwendung befasst hat, habe ich natürlich die Chance genutzt, um mich über dieses beispielhafte Projekt hier vor Ort zu informieren. Center Parcs übernimmt Verantwortung für mehr Nachhaltigkeit und zeigt damit Umweltbewusstsein, das hat Vorbildcharakter“, erklärt Logemann.

Aktionswoche „Niedersachsen rettet Lebensmittel“ – Verschwendung nachhaltig bekämpfen

Am morgigen Mittwoch startet in ganz Deutschland und Niedersachsen die Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel“. In diesem Jahr legen die Organisatoren einen besonderen Schwerpunkt auf die Rettung von Obst und Gemüse vor der Mülltonne. Pro Minute landen bundesweit rund 18.700 Kilogramm eigentlich genießbare Lebensmittel im Abfall – ein Drittel davon sind Äpfel, Kartoffeln, Möhren und Co.

Statement zur Aldi-Entscheidung

Das sind gute Nachrichten! Ich freue mich sehr, dass Aldi mit seiner Entscheidung, ab 2030 nur noch Fleisch aus der Haltungsstufe 3 und 4 anzubieten, ein klares Signal für mehr Tierwohl setzt. Die vielen, absolut konstruktiven Gespräche zwischen dem Umweltminister, mir und dem Discounter zeigen Wirkung.

Statement zum Scheitern des Tierwohl-Labels auf Bundesebene

Die Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich hochqualitative Fleischprodukte und möglichst gute Haltungs- und Schlachtungsbedingungen für die Tiere. Ein entsprechendes, gesetzlich geregeltes Tierwohl-Label mit klaren Kriterien wäre für mehr Transparenz im Supermarkt sehr wünschenswert.

Für eine höhere Wertschätzung und angemessene Preise für Lebensmittel den bewährten niedersächsischen Weg weitergehen

Die Proteste der niedersächsischen Landwirtinnen und Landwirte für angemessene Preise für hochwertig erzeugte Lebensmittel halten auf Landes- und Bundesebene an. „Umso unverständlicher ist es für mich, dass die Bundeslandwirtschaftsministerin auch aktuell wieder so tut, als hätte sie keine Handhabe, die Situation der Landwirtinnen und Landwirte zu verbessern, und ihre komplette Hoffnung auf ein freiwilliges Entgegenkommen des LEH legt“, so Karin Logemann, agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Ende der ruinösen Preispolitik bei Lebensmitteln – Verbindliche Zusagen müssen eingehalten werden!

Eine ruinöse Preispolitik des Lebensmitteleinzelhandels hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Landwirt:innen zu Protesten gegen die Dumpingwirtschaft auf die Straßen der Bundesrepublik getrieben. Für die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Karin Logemann ist klar: „Lebensmittel müssen anständige Preise haben. Qualitativ hochwertige Lebensmittel sind keine Ramschware, sondern müssen auch vernünftig bezahlt werden!“

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